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Inhaltsverzeichnis

Grundsätzliches

Die Ohus (Maori für “Arbeitsgruppe einer Gemeinschaft”) bilden die Grundlage der kontinuierlichen Arbeit. Sie dienen der langfristigen Verankerung zentraler Themen und sollen Experten aus allen vier Stakeholdergruppen - Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik - zusammenführen. Bis auf diese Maßgabe sind sie in der Organisation ihrer Arbeit und der inhaltlichen Schwerpunktsetzung frei. Ähnlich wie bei den Initiativen können Ohus sich auch zur Unterstützung ihrer inhaltlichen Arbeit einen Beirat schaffen oder Sprecher wählen, die die Gruppen nach außen vertreten (z.B. Ohu GIG).

Jede Ohu hat einen Koordinator, der die Arbeit der Experten organisiert, als Ansprechpartner für den Lenkungskreis agiert und für die Entwicklung und Außenkommunikation der Ohu zuständig ist. Er soll den Diskurs unter den Experten moderieren, inhaltliche Debatten inspirieren und die praktische Projektarbeit der Ohu lenken. Er wird vom Lenkungskreis bestellt und kann von diesem abberufen werden.


Funktionsweise der Ohus

Für die weitere Einrichtung von Ohus gilt, dass nur dann eine neue geschaffen wird, wenn eine andere aufhört (Omnisbusprinzip). Spätestens nach zwei Jahren wird die Arbeit einer Ohu evaluiert und im Lenkungskreis - im Gespräche mit den Beteiligten - über eventuelle Auflösungen, thematische Neuausrichtungen oder Zusammenlegungen entscheiden. Massgeblich ist hierbei nicht allein, ob die Ohus gute Arbeit geleistet haben, sondern auch, ob durch die insgesamt vorhandenen Ohus das Feld der netzpolitischen Themen hinreichend abgedeckt wird.

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Jede Ohu erstellt zum Ende des Jahres eine Jahresplanung für das kommende Jahr, in der möglichst viele Projekte mit den vorläufigen Budgets bereits verankert sind. Diese Jahresplanung wird öffentlich gemacht, damit alle wissen, was die vorgeschlagenen Posten sind. Der Lenkungskreis erstellt auf dieser Basis eine vorläufige Budgetplanung, die aber noch keine konkrete Bewilligung von Projekten zur Folge hat - hier entscheidet der Lenkungskreis über die konkreten Anträge. In dieser Budgetplanung werden auch Mittel für kurzfristige, noch nicht entwickelte Projekte blockiert, damit auch spontane Aktionen möglich bleiben.


Inhaltliche Arbeit der Ohus

Die Ohus fungieren als Inkubatoren und sollen ergebnisorientiert arbeiten. Der Lenkungskreis hat folgende Bereiche definiert in denen jede Ohu (und damit die Koordinatoren als Verantwortliche) Ergebnisse vorzuweisen hat:


Mitgliedergewinnung und Community Management
Dazu gehören: Adäquate Repräsentation aller Stakeholder Gruppen, Gewinnung neuer Mitglieder, gezielte Ansprache von Experten vor allem auch in Politik und Verwaltung, Bildung einer Expertencommunity und Förderung der Vernetzung.

Ziel ist, zwischen 20 und 40 aktive Ohu Teilnehmer zu haben, und alle Stakeholder Gruppen in Expertise und Diversität weitgehend gleichmäßig abzudecken. Der Koordinator soll für Unterarbeitsgruppenbildung sorgen damit alle Mitglieder in entsprechenden Projekten involviert sind. Als Bindeglied zwischen den Mitgliedern der Ohu und dem Lenkungskreis informiert er in beide Richtungen über aktuelle Entwicklungen und Planungen. Jede Ohu hat einen Email-Verteiler der vom Koordinator verwaltet wird.


Strategie und Zieldefinition
Jede Ohu gibt sich zum Jahresanfang eine Strategie, die zusammen mit dem gemeinsam entwickelten Mission Statement der Ohu die eigenen Ziele und Meilensteine präsentiert und Projektfahrpläne skizziert. Die Strategie soll durch Budgetplanung außerdem eine Abschätzung des Finanzierungsbedarfs der Ohus erlauben. Das Mission Statement dient der Positionierung und Abgrenzung sowie zur Definierung der Herausforderungen und sollte regelmäßig angepasst werden. Es dient als Leitlinie für die Ohu, und zusammen mit einer öffentlichen Version der Strategie zur Außenkommunikation.


Ziel ist eine Strategie mit messbaren Zielen, Verantwortlichkeiten, Kostenschätzung und Terminplanung. Der Koordinator leitet diesen Prozess federführend und sorgt für eine Strategie als internes Arbeitsdokument und eine Version zur Veröffentlichung.


Umsetzung von Projekten und Veranstaltungen
Aus den Ohus heraus sollen, wie bisher auch, Projekte entstehen, für die dann weitere Mittel beim Collaboratory und weiteren Förderern beantragt werden können.
Dazu HIER mehr.


Ergebnisproduktion und Außenwirkung
Ziel sind konkrete Ergebnisse in Form von Publikationen verschiedener Art, multimediale Aufbereitung von Erkenntnissen, die Durchführung von Veranstaltungen, Aktionen, sowie die Kommunikation von Expertenstandpunkten. Die Ohus sind nicht bloße Diskussionforen und sollen gezielte, realisierbare und wirksame Ergebnisse verfolgen. Sämtliche Aktivitäten der Ohus sollen transparent kommuniziert und u.a. in Form von Blogeinträgen begleitet werden.

Der Koordinator fungiert als Chefredakteur und leitet die Aufgabenverteilung für die Textproduktion bzw. die Produktion der konkreten Publikationen. Er kümmert sich außerdem um die Kommunikation der Ohu Arbeit nach außen, trägt u.a. Blogtexte bei (oder beauftragt einen Teilnehmer damit) und spielt dem/der Social Media Verantwortlichen des CoLab Inhalte zu oder regt auf den Online Kanälen selbst Diskussionen an. Nach Rücksprache mit dem Lenkungskreis kann er auch Interviews geben oder in anderen Medien Gastbeiträge einreichen. Weiteres zu den Aufgaben eines Koordinators.


Finanzielle Unterstützung der Ohus durch das Colab

Ohus haben kein eigenes Budget, da eine solche Konstruktion es sehr schwierig gestalten würde, finanzielle Transparenz für das gesamte Collaboratory herzustellen. Sie erhalten jedoch regelmäßige Unterstützung in zwei Formen:

  • Für jede Ohu werden 500€/Monat für einen Koordinator bereitgestellt. Dieser wird vom Lenkungskreis bestimmt (in der Regel in Abstimmung mit den Ohus). Die Koordinatoren sind das Bindeglied zwischen Experten und Lenkungskreis/CoLab Geschäftsführung und unterstützt die Experten bei der kontinuierlichen Arbeit (Jahresplanung, Organisation der Treffen, Organisation Ohu Jour Fixe, Gewährleisung der Berichte für den Newsletter etc.) und der Entwicklung und Beantragung von Projekten (Gewinnung von Fürsprechern, Hinweise für die Antragsstellung, Kommunikation mit dem LK).
  • Es ist angestrebt (Beschluss des Lenkungskreises steht aus), dass Ohus ab 2013 für Raummieten, Material und Reisekosten im Rahmen der Ohu-Arbeit max. x Euro/Quartal (wird jährlich je nach Finanzlage neu bestimmt!) verwenden dürfen, ohne einen formellen Projektantrag zu stellen. Die vorherige (!) Rücksprache mit der Geschäftsführung ist jedoch erforderlich, damit die Finanzplanung die Ausgaben berücksichtigen kann. Ausgaben die darüber hinaus gehen oder Verpflegung, Honorare etc. beinhalten, können im Rahmen von Projekten (s.u.) beantragt werden.
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