Initiativen
Übersicht über die Expertenrunden des Co:llaboratory.
Jede Initiative hat sowohl einen Leiter als auch ein Kernteam, welches die Initiative plant und koordiniert. Je nach Themenstellung können Initiativen über 3 oder 6 Monate durchgeführt werden. Initiativen und Arbeitsgruppen haben nicht mehr als 35 vom Lenkungskreis ausgewählte Mitglieder. Die Bewerbung steht grundsätzlich jedem offen und wird formal durch ein Online-Formular auf der Website durchgeführt. Bei der Auswahl der Teilnehmer des jeweiligen Expertenkreises arbeitet der Lenkungskreis eng mit dem Leiter der Initiative zusammen. Grundsätzlich ist es das Ziel, eine möglichst heterogene Gruppe von Akteuren zusammenzustellen, wobei die Fähigkeit, konstruktiv außerhalb der alltäglichen institutionellen Positionen zusammenzuarbeiten, ein entscheidendes Kriterium für die Auswahl der Teilnehmer darstellt.
| Nachhaltigkeit in der digitalen Welt
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Initiative zur veränderten Rolle von Archiven, Bibliotheken und Museen, den Aufgaben von Rechenzentren und privatwirtschaftliche organisierten Dienstleistern. Behandelt werden Fragen der Langzeitarchivierung und Sicherheit, Verantwortung für das kulturelle Erbe, die Auswirkungen des Medienwechsels auf kleine und mittlere, sowie neue Gedächtnisorganisationen, und deren Rolle im Ensemble kultureller Institutionen. Wie lässt sich ein „flüchtiges Medium“ wie das Internet archivieren? Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit für das semantische Netz?
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| Lernen in der digitalen Gesellschaft - offen, vernetzt, integrativ
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Was bedeutet Lernen mit digitalen Medien, welche Chancen eröffnet das Internet und welchen Herausforderungen begegnen wir? Die Expertinnen und Experten untersuchen, wie Lernumgebungen und -konzepte und künftige Formen des Lernens mit digitalen Medien aussehen können und müssen. Sie erörtern die benötigten Kompetenzen im Umgang mit dem Internet und die Bedingungen der Teilhabe an digitalen Öffentlichkeiten.
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| Innovation im Digitalen Ökosystem
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Innovation ist kein technischer Vorgang, sondern ein komplexer sozialer Prozess, in dem ökonomische Interessen, gesellschaftliche und betriebliche Kräfteverhältnisse, kulturelle Normen und Wertvorstellungen und andere sogenannte „weiche“ Faktoren die entscheidende Rolle spielen. Eine solche ganzheitlichere Betrachtung des Innovationsprozesses eröffnet eine Fülle an Ansatzpunkten für einen konstruktiven Diskurs über die Zukunft von Internet und Gesellschaft.
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| Menschenrechte und Internet: Zugang, Freiheit und Kontrolle
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Wie lassen sich klassische Menschenrechte auf das Netz übertragen? Können die Menschenrechte als Basis für globale polyzentrische (Internet) Governance Strukturen dienen? Welchen Beitrag kann das Internet zur Durchsetzung von Menschenrechten leisten?
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| Privatheit und Öffentlichkeit
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Die Begriffe privat und öffentlich verändern sich, angetrieben von der Allgegenwärtigkeit des Internets und den Auswirkungen der Digitalisierung. Welche Informationen sind privat, und wie können wir sie schützen? Brauchen wir ein völlig verändertes Verständnis von Privatheit und Öffentlichkeit? Müssen wir diese Begriffe neu definieren, wenn ihre Grenzen verschwimmen?
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| Urheberrecht für die Informationsgesellschaft
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In der dritten Initiative des Internet & Gesellschaft Co:llaboratory wird der Frage nachgegangen, welche Eigenschaften ein Regelungssystem für immaterielle Güter, also ein Urheberrecht für die Informationsordnung des 21. Jahrhunderts, haben muss.
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| Open Government
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Open Government sieht Politik und Verwaltung als offene Wertschöpfungsprozesse, in denen Legitimität und Kapazität von staatlichem Handeln durch eine Beteiligung von Bürgern, Experten und dezentral verfügbarem Wissen vergrössert werden.
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| Innovationskultur in der digitalen Gesellschaft
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Die 1. Initiative hat zum Ziel, Grundlagen einer Innovationskultur der Informations- und Wissensgesellschaft zu erarbeiten, die den Eigenheiten und Chancen des Internets sowie den Grundwerten unseres Gemeinwesens gleichermaßen Rechnung trägt.
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