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Expertengruppe Nachhaltigkeit in der Digitalen Welt

Expertengruppe Nachhaltigkeit in der Digitalen Welt

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Auf dieser Seite stellen sich die Experten und Expertinnen der 8. Initiative Nachhaltigkeit in der Digitalen Welt des Internet & Gesellschaft Collaboratory vor.

Expertenkreis

Thomas Bähr
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Thomas Bähr studierte Ingenieurwesen und Organisationswissenschaften in Berlin und Hildesheim. Er arbeitete 15 Jahre in der Redaktionsleitung bei Bertelsmann und Springer STM. Sein Schwerpunkt war der Transferprozess von Printprodukten in die digitale Welt, insbesondere die Entwicklung von Konzepten zur medienneutralen Datenhaltung sowie die Durchführung der damit verbundenen Veränderungsprozesse in den betroffenen Organisationsstrukturen. Seit 2009 ist er Leiter der digitalen Langzeitarchivierung an der Technischen Informationsbibliothek. Neben dem Betrieb eines LZA-Systems und der Archivierung von Textdokumenten liegt der Fokus dort in der Entwicklung von Konzepten und praktischen Anwendungen zur Archivierung von audiovisuellen Materialien und 3D-Objekten. Thomas Bähr engagiert sich u.a. in der Open Planets Foundation und im nestor Kompetenznetzwerk.

8. Initiative

Tobias Beinert
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Tobias Beinert ist seit 2006 in mehreren Projekten im Münchener Digitalisierungszentrum der Bayerischen Staatsbibliothek (BSB) aktiv. Ab Januar 2008 engagiert er sich im Bereich Langzeitarchivierung als Vertreter im Kompetenz-Netzwerk nestor (Co-Leiter AG Kooperation, AG Recht). Tobias Beinert wirkte an der DIN 31645 "Leitfaden zur Informationsübernahme in digitale Langzeitarchive" mit. Wissenschaftliche Mitarbeit an Studien zur Entwicklung von Geschäfts- und Organisationsmodellen für die Archivierung von retrodigitalisierten Objekten sowie zur Vertrauenswürdigkeit und Skalierbarkeit der Infrastruktur für die Langzeitarchivierung an der Bayerischen Staatsbibliothek. Seine derzeitigen Arbeitsschwerpunkte sind unter anderem Webarchivierung und die Einführung eines neuen Langzeitarchivierungssystems an der BSB.

8. Initiative

Jens Best
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Jens Best ist IT-Berater und arbeitet als Senior Strategy Consultant, Redner und Autor in den Bereichen Digitaler Wandel, Social Media und eCommerce. Best berät Unternehmen, Institutionen und zivilgesellschaftliche Gruppen beim Einsatz des Internets im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kontext. Die Veränderungen in der Kommunikation, geschaffen durch die Möglichkeiten der digitalen Medien, sind für Jens Best Grundlage neuer Kollaborations- und Partizipationsmöglichkeiten in allen gesellschaftlichen Feldern. Er ist u.a. Präsidiumsmitglied von Wikimedia Deutschland und Mitglied des ikosom. Jens Best wurde 1972 in Frankfurt/Main geboren.

5. Initiative | 8. Initiative | Ohu Kulturelles Erbe in der digitalen Welt | Ohu Digitale Privatheit und Öffentlichkeit | Beirat

Christoph Bruch
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Dr. Christoph Bruch lebt in Berlin. Er studierte Politikwissenschaft in an der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt/M und an der Freien Universität Berlin. Seine Dissertation schrieb er über die Durchsetzung des Freedom of Information Act der USA. Nach beruflichen Stationen an der Freien Universität Berlin, dem Deutschen Institut für Urbanistik und als freiberuflicher Publizist leitet er seit April 2007 die Open Access Stelle der Max Planck Gesellschaft. Ehrenamtlich engagiert er sich bei einer Reihe von NGOs: Aktionsbündnis "Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft", EURALO-ICANN At Large Europe, Humanistischen Union, Mehr Demokratie und dem Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte. Dabei nimmt sein Engagement für Informationsfreiheitsgesetze und direktdemokratische Beteiligungsformen eine herausragende Position ein.

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Jens Crueger
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Jens Crueger war nach dem Abitur 2003 für eine Legislatur jüngster Abgeordneter der Bremischen Bürgerschaft – Landtag (u.a. Mitglied im Ausschuss für Medien und Kommunikationstechnologie). Danach hatte er diverse weitere politische Funktionen; er war z.B. Fraktionsmitarbeiter und Büroleiter eines Abgeordneten. Nach seinem Ausstieg aus der Politik in 2012 ist er seitdem als wissenschaftlicher Politikberater, u.a. zu Nachhaltigkeit in der Politik, tätig.

Jens Crueger studierte Geschichte, Philosophie und Soziologie an der Universität Bremen (B.A. in 2011). Er wurde 2012 mit dem Ludwig-Windthorst-Preis der Stadt Meppen (für einen parlamentsgeschichtlichen Essay) und mit dem Publikumspreis "Zukunft des Wissenschaftsjournalismus" auf dem Tag des Wissenschaftsjournalismus 2012 ausgezeichnet. 2013 wird er sein Masterstudium "Geschichte in der Öffentlichkeit" an der Universität Bremen abschließen.
8. Initiative

Dr. Ellen Euler
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Dr. Ellen Euler, LL.M. (geb. 1977), Leiterin der Geschäftsstelle der Deutschen Digitalen Bibliothek, studierte Rechtswissenschaft in Halle/Saale, Leipzig, Münster/Westfalen sowie Siena und Bologna (Italien). Nach dem juristischen Staatsexamen promovierte sie am Lehrstuhl für Informationsrecht bei Prof. Dr. Thomas Dreier (u.a. Mit-Autor des gleichnamigen Beckschen Praktiker UrhG-Kommentars) an der Albert-Ludwigs Universität Freiburg i.B. zum Dr. jur. Ihre Dissertation befasst sich mit der Fragestellung, wie der rechtliche Rahmen (insb. das UrhR) beschaffen sein muss, damit Gedächtnisinstitutionen (Bibliotheken, Archive und Museen) ihren gesetzlichen Aufgaben des Bestandsaufbaus, der Bestandserhaltung und Vermittlung auch im digitalen Zeitalter adäquat nachkommen können. Zu spezifischen Rechtsfragen der digitalen Langzeitarchivierung hat Euler auf verschiedenen Fachtagungen referiert, sich als aktives Mitglied bei nestor eingebracht und war als Sachverständige zum Pflichtexemplarrecht in NRW vor dem Landtag. Zahlreiche Fachbeiträge zur Thematik sind ihrerseits Teil des kulturellen Gedächtnisses Deutschlands geworden (Bspw. "Zur Langzeitarchivierung digital aufgezeichneter Werke und ihrer urheberrechtlichen Einordnung und Beurteilung", In: AfP 2008, 474 ff.; "Web-Harvesting vs. Urheberrecht - Was Bibliotheken und Archive dürfen und was nicht", In: CR 2008, 64 ff.; Rechtsgutachten zum DFG Langzeitarchivierungsprojekt LuKII, veröffentlicht auf dem e-doc Server Universität Berlin 2011; zus. mit Dreier u.a. "Museen, Bibliotheken und Archive in der EU, Plädoyer für die Schaffung des notwendigen urheberrechtlichen Freiraums", In: ZUM 2012, 273 ff.). Euler hat durchgängig eine spartenübergreifende Sichtweise eingenommen, was auch der Ansatz der Deutschen Digitalen Bibliothek ist, welche die vielfältigen digitalen Informationssysteme der Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen in Deutschland über einen zentralen Anlaufpunkt im Internet erschließt, der gleichermaßen als Arbeitsumgebung für Experten wie als öffentliche Kulturplattform dient. Die Reichweite der Deutschen Digitalen Bibliothek hängt sowohl inhaltlich, als auch funktional ganz entscheidend von der Beschaffenheit der rechtlichen Rahmenbedingungen ab (Stichwort "verwaiste Werke" und "Katalogbildschranke").

8. Initiative

Frederik Fischer
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Frederik Fischer ist freier Journalist mit den Schwerpunkten Netzkultur und -politik. Er ist Mitgründer des internationalen Journalistennetzwerks MundusMedia. Das Projekt untersucht soziale Medienkanäle weltweit, kuratiert Experten und verifiziert Inhalte.

5. Initiative | 8. Initiative

Jan Fröhlich
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Jan Fröhlich (geb. 1979 in Freiburg) studierte Audiovisuelle Medien in Stuttgart. Als Diplomarbeit entwickelte er einen Filmscanner für historische Filme mit nicht standardgemäßer Perforation. Von 2004 bis 2012 gestaltete er als Technischer Leiter die Entwicklung der CinePostproduction GmbH von einem traditionellen Filmlabor zu einem führenden digitalen Postproduktionsdienstleister. In dieser Zeit war er an einer Reihe von technisch zukunftsweisenden Projekten beteiligt. So begleitete er zuletzt den ersten abendfüllenden stereoskopischen Animationsfilm Europas "Konferenz der Tiere" ins Kino. Jan Fröhlich hat die Forschungsprojekte "Werkzeuge der Medienproduktion" (Nondestruktive JPEG2000 basierte Workflows) und "CineSave" (Langzeitarchivierung von digitalen Daten) mit initiiert. Seit April 2012 promoviert er an der Uni-Stuttgart zum Thema Farbkorrektur und Farbworkflows. Er ist Lehrbeauftragter für den Bereich Postproduktion an zahlreichen Filmhochschulen und Mitglied der SMPTE, FKTG sowie dem Bundesverband Kamera (BVK).

8. Initiative

Ralph Giebel
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Ralph Giebel arbeitet als Head of Business Development seit 1995 für die Firma EMC in Deutschland und ist damit verantwortlich für die Entwicklung des Lösungsvertriebs im Bereichen Öffentliche Auftraggeber und Gesundheitswesen. Zu seinem Themenfeld gehört ebenso der Auf- und Ausbau von Beziehungen zu den wichtigen Endscheidern der öffentlichen Auftraggeber sowie von strategischen Partnerschaften mit den dort etablierten Herstellern und Lösungsanbietern.

In über 16 Jahren bei EMC hat er verschiedene Presales-Funktionen als Mitarbeiter und Manager durchlaufen. Der Diplom-Ingenieur für angewandte Energietechnik sammelte nach seinem Studium an der Hochschule Zittau/Görlitz Erfahrungen in Bezug auf die IT- Anforderungen in Energieunternehmen zunächst als Systemprogrammierer und später als Abteilungsleiter Technologie. Danach startete er seine Beraterkarriere in der IT-Branche bei EMC und baute maßgeblich das Geschäft in den neuen Bundesländern und im Vertical Telekommunikations-Unternehmen auf. Seit 2001 ist er ohne Unterbrechung im Vertical öffentliche Auftraggeber unterwegs. Diesen Bereich baute er auf eine Umsatzstärke von 100 Mio € auf.
Seit vielen Jahren beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Langzeitarchivierung digitaler Objekte. So führte er die EMC Deutschland in das Kernteam, welches mit der Programmierung und der Organisation der Deutschen Digitalen Bibliothek DDB befasst ist. Herr Giebel vertritt die EMC Deutschland GmbH in der PPP Gesellschaft "Initiative D21" und ist dort als Projektleiter für das Projekt "Digital Heritage" tätig. 2011 war Herr Giebel maßgeblich an der Gründung des "Bündnis für Bildung - BfB e.V." beteiligt. Zudem arbeitet Herr Giebel in verschiedenen Arbeitskreisen der BITKOM mit AK "eGovernment" und "Public Affair".
8. Initiative

Prof. Monika Hagedorn-Saupe
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Prof. Monika Hagedorn-Saupe ist seit 1994 Leiterin des Referates „Besucherbezogene Museumsforschung und Kulturstatistik“ und zugleich stellvertretende Leiterin des Instituts für Museumsforschung, an dem sie seit 1985 Mitarbeiterin ist. Sie ist Mitglied im Vorstand des Deutschen Museumsbundes (DMB) und Sprecherin der Fachgruppe Dokumentation im DMB und leitet die Arbeitsgruppe „Museum Information Centres“ von ICOM CIDOC (International Council of Museums – Comité internationale pour la documentation). Monika ist zudem eine der drei deutschen VertreterInnen in der MSEG (früher NRG - National Representatives Group), der europäischen Expertengruppe zur Digitalisierung im Kulturbereich und vertritt ICOM-Europa im Vorstand der Europeana-Foundation. Seit 2006 ist sie Honorarprofessorin an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin.

8. Initiative | Ohu Kulturelles Erbe in der digitalen Welt

Dr. Michael Hollmann
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Michael Hollmann (geb. 1961) studierte Geschichte und Germanistik in Mainz und wurde dort mit einer Arbeit zur spätmittelalterlichen Landesgeschichte promoviert. Seit 1989 ist er im Bundesarchiv beschäftigt, zunächst als Referendar, von 1991 an als Leiter verschiedener Referate des Bundesarchivs in Koblenz und Berlin. Von 2006 bis 2011 leitete der die Abteilung Bundesrepublik Deutschland, die neben der konventionellen Überlieferung der Ministerien und Behörden des Bundes zuständig ist für den Aufbau eines Digitalen Archivs. Seit Mai 2011 ist Michael Hollmann Präsident des Bundesarchivs.

8. Initiative

Andreas Lange
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Andreas Lange (Jg. '67), studierte Religions- und Theaterwissenschaft und ist seit 1997 Direktor des Computerspielemuseums in Berlin.

Lange ist Kurator u.a. der Ausstellung pong.mythos (ab 2006) und „Computerspiele. Evolution eines Mediums“, der 2011 eröffneten Dauerausstellung des Computerspielemuseums.
Er ist Mitglied der Akademie des Deutschen Entwicklerpreises, der Jury des Deutschen Games Awards LARA und des Beirats der Deutschen Gamestage. Lange war Projektleiter des Computerspielemuseums für das Europäische Forschungsprojekt KEEP (Keeping Emulation Environments Portable) und ist Sprecher der AG Emulation des deutschen Kompetenznetzwerk zur digitalen Langzeitarchivierung nestor.
Foto: Joerg Metzner
8. Initiative

Dr. Verena Metze-Mangold
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Dr. Verena Metze-Mangold (*1946, Deutschland) ist seit 1997 Vizepräsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission. Von 2005-2011 war sie Bereichsleiterin in der Intendanz des Hessischen Rundfunks. Nach ihrem Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Geschichte leitete sie von 1976 bis 1987 die Evangelische Medienakademie (cpa) im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik in Frankfurt. Sie wechselte zum Hessischen Rundfunk und übernahm die Leitung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, baute die Medienforschung auf und war 1989/90 Pressesprecherin des ARD-Vorsitzenden. Als Mitglied der Deutschen UNESCO-Kommission hatte sie seit 1982 diverse Funktionen in Kommissionen und Delegationen inne, u.a. nahm sie 2003 und 2005 am "World Summit on Information Society" der Vereinten Nationen in Genf teil. Seit 2001 vertritt sie Deutschland im zwischenstaatlichen Rat "Information for All". Schwerpunkt ihrer Veröffentlichungen sind Themen wie Internationale Entwicklung, WTO und Völkerrecht, Presse- und Informationsfreiheit, Menschenrechte sowie interkulturelle Kommunikation.

8. Initiative

Georg Rehm
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Dr. Georg Rehm ist Wissenschaftler am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Berlin. Projektmanager des EU-geförderten Exzellenznetzwerks META-NET, das aus 60 Forschungszentren in 34 Ländern besteht. Das Ziel von META-NET sind innovative Forschungsergebnisse im Bereich Sprachtechnologie (insbesondere: Maschinelle Übersetzung) und ihr Transfer in die Industrie, sowie die Einwerbung zusätzlicher Fördermittel auf europäischer und nationaler/regionaler Ebene (in enger Kooperation mit der Europäischen Kommission, Luxemburg). Wissenschaftlicher Hintergrund: Abschluss in Computerlinguistik und künstlicher Intelligenz, Informatik und Sprachwissenschaft; Promotion in Computerlinguistik.

6. Initiative | 8. Initiative | Beirat

Beate Rusch
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Beate Rusch studierte Sinologie und Germanistik in Berlin, Taipeh und Shanghai, bevor sie sich im Bibliothekswesen engagierte.

Seit 2010 ist sie stellvertretende Leiterin des Kooperativen Bibliotheksverbundes Berlin-Brandenburg, der im Konrad-Zuse-Institut zuhause ist. Seit 2012 baut sie zusätzlich die Servicestelle Digitalisierung Berlin (digiS) auf.
8. Initiative

Felix Sasaki
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Dr. Felix Sasaki ist Senior Researcher am DFKI (Deutsches Forschungszentrum für künstliche Intelligenz) und Professor an der Fachhochschule Potsdam im Bereich Informationswissenschaften. Er leitet am DFKI das deutsch-österreichische Büro des W3C (World Wide Web Consortium).

Von 1993 bis 1999 studierte Felix Sasaki Japanisch und Linguistik in Berlin, Nagoya (Japan) und Tokio. Ab 1999 arbeitete er bei dem Department of Computational Linguistics und Text-technology an der Universität Bielefeld, wo er 2004 einen PhD zum Thema "integration of heterogeneous linguistic resources using XML-based and RDF-based representations" absolvierte. Felix Sasaki hat langjährige Erfahrung in verschiedenen Standardisierungsbereichen wie Internationalisierung, Web Services und Multimedia Metadaten. Sein Hauptfokus liegt auf der Anwendung von Web-Technologien bei der Repräsentation und Bearbeitung von multilingualen Informationen.
6. Initiative | 8. Initiative | Beirat

Dr. Ralf Schneider
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Dr. Ralf Schneider (*1971) ist seit 2012 Geschäftsführer des Center of Digital Tradition (CODIGT) am ZAK – Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).

Er lehrt seit vielen Jahren in der Medien-, Kultur- und Literaturwissenschaft an der Karlsruher Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften. Während seiner 12-jährigen Funktion als Geschäftsführer des Karlsruher Studienzentrums Multimedia koordinierte er neben seiner Lehrtätigkeit Forschungs- und Lehrprojekte mit Universitäten in Deutschland, Frankreich und dem Maghreb. Die Vermittlung der theoretischen und medientechnischen Zusammenhänge in der akademischen Lehre sowie die Beschäftigung mit wissensbewahrenden Medien wie Enzyklopädien aus den Epochen vor dem Internet prägte sein Interesse für Konzepte und Praktiken der analogen und digitalen Wissensvermittlung. Am CODIGT arbeitet er mit seinen Kolleginnen und Kollegen an Themen wie der digitalen Langzeitarchivierung von Forschungsdaten und Daten des Kulturerbes. Zuletzt publizierte er 2013 im Thorbecke-Verlag zu Erinnerungsorten und -brüchen.
8. Initiative

Thorsten Siegmann
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Thorsten Siegmann ist Kulturwissenschaftler und interessiert sich für die Auswirkungen der Digitalisierung, an der er in der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz aktiv mitarbeitet. Thorsten koordiniert aktuell das Europeana Collections 1914-1918-Projekt. Neben der Digitalisierung großer Bibliotheksbestände aus dem Zeitraum Erster Weltkrieg, beschäftigt ihn die Frage, wie digitalisierte Kulturgüter aus Kultureinrichtungen nutzbar gemacht werden können. Zuvor hat Thorsten für das Institut für Museumsforschung der Staatlichen Museen – Preußischer Kulturbesitz gearbeitet.

8. Initiative

Dr. Eric Steinhauer
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Eric W. Steinhauer (geb. 1971 in Unna) studierte Rechtswissenschaft, katholische Theologie und Philosophie in Münster sowie Politik- und Erziehungswissenschaft in Hagen. Nach dem juristischen Staatsexamen war er Bibliotheksreferendar an der Universität Freiburg. Seine Dissertation befasst sich mit der Wissenschaftsfreiheit katholischer Theologen. Seit 2003 arbeitet er in unterschiedlichen Funktionen an Universitätsbibliotheken und ist seit 2009 Dezernent für Medienbearbeitung an der Universitätsbibliothek der FernUniversität Hagen. Er hat mehrere Lehraufträge u.a. an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Bergischen Universität Wuppertal, ist Autor zahlreicher Fachveröffentlichungen und war als Sachverständiger an mehreren bibliotheksbezogenen Gesetzgebungsverfahren auf Länderebene beteiligt. Im Kompetenznetzwerk Nestor hat er sich mit Fragen der Langzeitarchivierung beschäftigt. Fachlich interessiert er sich besonders für Bibliotheken als Gedächtnisinstitutionen und die damit zusammenhängenden rechtlichen Probleme und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen vor allem vor dem Hintergrund der Herausforderungen der Digitalisierung.

8. Initiative

Tobias Steinke
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Tobias Steinke (geb. 1971 in Berlin) studierte Informatik an der TU Darmstadt und arbeite danach in einer Softwarefirma der Telekommunikationsbranche. Seit 2003 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der IT-Abteilung der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) in Frankfurt mit digitaler Langzeitarchivierung beschäftigt. Er verantwortete dort das Projekt kopal zum Aufbau eines digitalen Langzeitarchivs und vertritt die DNB in nationalen und internationalen Gremien (u. a. IIPC und METS Editorial Board), sowie in Standardisierungsaktivitäten im Bereich der Langzeitarchivierung (DIN NABD 15). Bei EU- und DFG-geförderten Projekten zur Langzeitarchivierung wirkte er aktiv mit (u. a. KEEP, SHAMAN, DP4Lib und LuKII). Seine Tätigkeit umfasst auch den Aufbau eines Workflows für Webarchivierung.

8. Initiative

Armin Straube
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Armin Straube (geb. 1979 in Halle/Saale) ist seit September 2012 Geschäftsführer von nestor, dem deutschen Kompetenznetzwerk zur digitalen Langzeitarchivierung. Die Geschäftsstelle ist in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt/Main angesiedelt.

Nach dem Studium der Geographie (Universität Halle), Geschichte und VWL (Fernuni Hagen) und des Archives and Records Managements (University College Dublin) war er in einem EU-Projekt zur Datenlieferung an die Europeana tätig.
Inhaltlich arbeitet er in den nestor-AGs Kooperation und Vernetzung, Policy und Zertifizierung.
8. Initiative

Dr. Maik Stührenberg
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Dr. Maik Stührenberg arbeitet als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bielefeld im Bereich Computerlinguistik/Texttechnologie und befasst sich seit seinem Studium der Computerlinguistik mit der nachhaltigen Strukturierung und Speicherung von multimodalen Informationen mit Hilfe standardisierter Auszeichnungs- und Metasprachen. 2007 gründete er den Arbeitskreis "Sprach- und texttechnologische Methoden im eLearning" der GSCL und ist aktuell E-Learning Beauftragter der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft der Universität Bielefeld.

Als ein Vertreter der Universität Bielefeld arbeitet er beim DIN im NA 105 Normenausschuss Terminologie (NAT), NA 105-00-06 AA Arbeitsausschuss Sprachressourcen an der Entwicklung standardisierter Formate zur langfristigen Speicherung linguistischer Daten mit. Nachhaltigkeit war auch Gegenstand seiner im Jahr 2012 verfassten Dissertation mit dem Thema "Auszeichnungssprachen für linguistische Korpora: Theoretische Grundlagen, De-facto-Standards, Normen".
7. Initiative | 8. Initiative

Dr. Anne van Raay
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Dr. Anne van Raay bearbeitet seit Anfang 2012 im IQF-Projekt zur Langzeitarchivierung komplexer digitaler Objekte am Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaften (ZAK) des Karlsruher Instituts für Technologien (KIT) rechtliche Fragestellungen. Sie ist dort für den Aufbau der Informationsstelle Recht des in Gründung befindlichen Center of Digital Tradition (CODIGT) zuständig. Nach Studium in Heidelberg und Referendariat am OLG Düsseldorf war sie zunächst für den Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) in Berlin tätig, anschließend Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Thomas Dreier M.C.J. am Zentrum für Angewandte Rechtswissenschaft (ZAR) der Universität Karlsruhe (TH). Seit 2007 als Rechtsanwältin in Karlsruhe zugelassen, war sie 2008-2010 Promotionsstipendiatin des Landes Baden-Württemberg (Schlieben-Lange-Programm); 2011 erfolgte die Promotion an der Universität Freiburg. Neben Rechtsfragen nachhaltiger Datenspeicherung beschäftigt sie sich aktuell etwa mit den rechtlichen Bedingungen des Zugangs und der Weiterverwertung von Daten der öffentlichen Hand.

8. Initiative

Dr. Chris Wahl
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Dr. Chris Wahl (geb. 1974 in Stuttgart) studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Romanische Philologie und Deutsch als Fremdsprache an der Ruhr-Universität Bochum sowie an der Escola Superior de Teatro e Cinema in Lissabon. 2003 Promotion in Bochum über "Das Sprechen des Spielfilms". Seitdem hat er mehrere DFG-Forschungsprojekte zu den Ufa-Sprachversionsfilmen der 1930er Jahre, zu den kinematographischen Stilmitteln Zeitlupe und Mehrfachbelichtung und zum Begriff "Filmstil" durchgeführt. Sein 2009 erschienenes Buch über die Sprachversionsfilme wird derzeit mit einer Förderung der Volkswagen-Stiftung für Amsterdam University Press ins Englische übersetzt. Anfang 2013 hat er von der DFG eine Heisenberg-Professur "Audiovisuelles Kulturerbe" zugesprochen bekommen, die er in den nächsten Monaten an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam-Babelsberg antreten wird, wo er bereits seit 2010 angestellt ist. An der HFF soll er in Zukunft einen neuen Profilbereich inkl. Studiengang zum Filmerbe im digitalen Zeitalter mit aufbauen. Eines seiner Anliegen ist die Verbesserung der Kommunikation über Filmerbefragen (Lobbybildung) zwischen den verschiedenen Interessensgruppen wie Universitätswissenschaftlern, Filmarchivaren und -technikern, Regisseuren und Produzenten, Journalisten usw. Dieser Aufgabe widmet er sich nicht nur als Sprecher der AG Filmwissenschaft in der Gesellschaft für Medienwissenschaft, sondern auch mittels des vom BKM geförderten Blogs [www.memento-movie.de] (Launch war am 12. Februar), das er gemeinsam mit Jürgen Keiper aufgebaut hat und betreibt.

8. Initiative

Dr. Katrin Weller
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Katrin Weller befasst sich seit Jahren mit Forschungsfragen rund um Social-Media-Angebote und deren Nutzung. Seit Januar 2013 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin bei GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften. Hier baut sie im Datenarchiv für Sozialwissenschaften einen neuen Forschungsbereich „Social Web Daten“ auf. Bis 2012 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Informationswissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und beschäftigte sich dort zuletzt insbesondere mit den Möglichkeiten zur Datenanalyse bei Twitter und mit Veränderungen der wissenschaftlichen Arbeitswelt durch Online-Technologien. Ihre Promotion zum Thema „Knowledge Representation in the Social Semantic Web“ schloss sie 2010 ab. Sie hat Geschichte, Informationswissenschaft und Medienwissenschaft in Düsseldorf studiert.

8. Initiative

Stefan Wolf
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Stefan Wolf (geb. 1960 in Konstanz) ist nach seinem Studium in Freiburg und Würzburg und der Ausbildung zum "Dipl.-Bibl. (FH) an wissenschaftlichen Bibliotheken" in Stuttgart seit 1994 am Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg angestellt. Im Laufe der Zeit war und ist er für Sacherschließung, Sonderregelwerke der Formal- und Sacherschließung, Bibliotheksfachliche Aspekte der digitalen Bibliothek sowie Langzeitarchivierung zuständig. Er arbeitete an Projekten wie dem Baden-Württembergischen Online-Archiv, Literatur im Netz und Saardok mit, koordinierte die Entwicklung der Software SWBcontent zur Speicherung und Präsentation von Webpublikationen und wirkte u.a. sowohl an bwFLA als auch der Entwicklung eines digitalen Bildarchivs der Staatsgalerie Stuttgart mit.

Im Zuge seiner beruflichen Tätigkeit ist er Mitglied in verschiedenen Gremien: u.a. nestor (-operativ, -zertifizierung, -Workshops zum Webharvesting), AG Hosting und Langzeitarchivierung der Kommission Zukunft der Informationsinfrastruktur (vgl. http://www.allianzinitiative.de/fileadmin/user_upload/KII_Gesamtkonzept.pdf), Gesprächsreihe zwischen Archiven (Bund/Länder/Kommunen) und Pflichtexemplarbibliotheken (DNB, Staats- und Landesbibliotheken, Verbünde).
8. Initiative

Projektleitung

Paul Klimpel
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Paul Klimpel (geb. 1970 in Minden) studierte Jura in Bonn, später in München, wo er sich auch für Philosophie, Psychologie und Sozialwissenschaften an der Jesuitischen Hochschule für Philosophie einschrieb. Nach Abschluss des Philosophiestudiums 1998 kam er zum Referendariat nach Berlin. Seine Dissertation an der Humboldt-Universität beschäftigt sich mit „Bevormundung und Freiheitsschutz”. 2002 kam er zur Stiftung Deutsche Kinemathek, deren Verwaltungsdirektor er von 2006 bis 2011 war. In dieser Funktion war er auch Geschäftsführer des Netzwerks Mediatheken. Er befasst sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen von Museen und Archiven, insbesondere mit dem Urheberrecht und mit den organsiatorischen, technischen und rechtlichen Veränderungen in Gedächtnisorganisationen infolge der Digitalisierung. Seit 2011 koordiniert er den Bereich kulturelles Erbe im Internet & Gesellschaft Collaboratory, seit 2012 arbeitet er als Rechtsanwalt und ist Leiter des iRights.Lab Kultur.

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Jürgen Keiper
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Jürgen Keiper arbeitet seit 2006 bei der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen und ist dort verantwortlich für IT und IT-Projekte wie LOST FILMS, die Internet-Präsentation zu "Wir waren so frei... Momentaufnahmen 1989/90" und die Entwicklung kollaborativer Systeme. Gemeinsam mit Chris Wahl Gründung des Blogs memento-movie.de zum audiovisuellen Erbe. Zuvor Herausgeber der Zeitschrift "Film und Kritik" (1992-), Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der J.W.Goethe-Universität Frankfurt am Main (1993-97), danach beim Deutschen Filminstitut – DIF (1997-2006). Dort u.a. verantwortlich für das IST-Projekt COLLATE – Collaboratory for Annotation, Indexing and Retrieval of Digitized Historical Archive Material (2000-2003), filmportal.de (2003-2006), MIDAS – Moving Image Database for Access and Re-use of European film collections (2005-2006) und Convenor der "Standardisation working group for filmographic entries on an european level" in Zusammenarbeit mit dem CEN – European Committee for Standardization (2005-2006). Zahlreiche Lehraufträge, Vorträge und Expertisen zu dem Thema Film und Neue Medien.

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Assistenz

Jana Maire
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Jana Maire konzipiert und organisiert medienpädagogische Projekte und setzt diese für und mit Kindern und Jugendlichen um. Sie berät außerdem mittelständische IT-Unternehmen im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. In der Vergangenheit war sie nach ihrer Ausbildung zur Fachinformatikerin als Unternehmensberaterin, Managerin verschiedener Projekte im IT-Umfeld und Teamleiterin in unterschiedlichen inhaltlichen Kontexten tätig.

Zuletzt wirkte Jana als Koordinatorin an der Konferenz "Zugang gestalten – Mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe" mit. Sie unterstützt derzeit die Initiative "Nachhaltigkeit in der Digitalen Welt" als Assistenz der Projektleitung.
8. Initiative

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